Werke von Arnold Schönberg u. a.
Arnold Schönberg (1874‑1951)
Pierrot lunaire
und weitere Werke
Andreas Gursky, geboren 1955 in Leipzig, zählt zu den berühmtesten Fotografen der Gegenwart und gilt als Pionier der digitalen Bildverarbeitung. Durch bewusste Perspektivwahl und kompositorische Eingriffe stellt er Bildwelten her, die zwar real erscheinen, tatsächlich jedoch künstlich gestaltet sind. Die Ausstellung »Konstruierte Wirklichkeiten, Klasse Andreas Gursky« in der Kunsthalle St. Annen präsentiert neben eigenen Werken des Künstlers auch solche ehemaliger Schüler:innen, die er zwischen 2010 und 2018 an der Kunstakademie Düsseldorf medienübergreifend unterrichtete und im Experimentieren mit neuen Medien förderte.
Das assoziierte Klangbilderkonzert möchte Gurskys Ansatz mit einem der Gründungsdokumente der musikalischen Moderne, mit Arnold Schönbergs Melodram »Pierrot lunaire«, in Beziehung setzen. Das Werk entstand 1912, noch vor der theoretischen Ausarbeitung und praktischen Anwendung der Dodekaphonie, als sich Schönberg erstmals radikal von traditionellen Ausdrucksformen löste und eine eigene musikalische Wirklichkeit konstruierte. Auch Werke von Komponisten, die er unterrichtete, wie Alban Berg oder Hanns Eisler, geraten bei diesem Konzert in den Blick.
In Kooperation mit der Kunsthalle St. Annen anlässlich der Ausstellung »Konstruierte Wirklichkeiten. Klasse Andreas Gursky«