Der 2005 in Moskau geborene Pianist Vsevolod Zavidov gilt als eines der vielversprechendsten jungen Talente der traditionsreichen russischen Klavierschule. Früh als Wunderkind gefeiert, gab Zavidov bereits im Alter von acht Jahren sein Debüt im Großen Saal des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums. Zwei Jahre später debütierte er in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Konzerttourneen in Russland, Europa, Nordamerika und Japan folgten.
Kulinarisches Angebot vor dem Konzert
Frisch gestärkt lässt sich das Konzert mit den jungen Nachwuchstalenten noch mehr genießen: Die Konzertgastronomie hat vor den Konzerten von 14:45–15:45 Uhr geöffnet und bietet Kaffee, Tee und Kuchen an. Bitte beachten Sie, dass der Weg vom Kleinen Saal zum Brahms-Foyer nicht barrierefrei ist und dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
In der Laeiszhalle spielt Zavidov nun unter anderem die Vier Impromptus von Franz Schubert, über die der Pianist Alfred Brendel sagte, es sei »Musik, in der sich Melancholie und Trost untrennbar begegnen«. Zum Abschluss erklingen die »Drei Sätze aus Petruschka«, virtuose Klavierbearbeitung von Igor Strawinsky (1921) aus seinem gleichnamigen Ballett, die er Arthur Rubinstein gewidmet hat.
BESETZUNG
Vsevolod Zavidov Klavier
PROGRAMM
Johann Sebastian Bach / Sergej Rachmaninow
Prélude, Gavotte und Gigue / aus: Partita Nr. 3 E-Dur BWV 1006
Franz Schubert
Vier Impromptus D 899
Igor Strawinsky
Drei Sätze aus Petruschka (Fassung für Klavier)