Was zunächst verführt, hält der nächsten Wendung nicht immer stand. Tanz und Klang treiben voran und fangen Feuer, gewinnen an Tempo und Schärfe. Von ungarischen Rhythmen bis in nordische Klarheit: Wirklichkeit und Traum, Begehren und Auflösung sind kaum mehr voneinander zu trennen. Mit Jack Sheen am Pult und Liya Petrova an der Violine, beide erstmals bei den Symphonikern Hamburg, bleibt für kühle Gewissheiten wenig Raum – und die Laeiszhalle beginnt zu glühen.
BESETZUNG
Symphoniker Hamburg Orchester
Liya Petrova Violine
Jack Sheen Dirigent
PROGRAMM
Zoltán Kodály
Tänze aus Galánta
Sergej Prokofjew
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
- Pause -
Richard Wagner
Vorspiel zu »Tristan und Isolde« WWV 90
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105