Synthesizer, orchestrale Arrangements und klassische Chöre – die musikalische Reise, die hinter der einstigen Punkband Schrottgrenze liegt, ist erstaunlich. »Wir haben uns nie von irgendwas abhängig gemacht und sind stets nur unseren Vorlieben gefolgt«, erklären sie. Zum 20-jährigen Jubiläum ihres wegweisenden Albums »Château Schrottgrenze« spielt die Band in der Elbphilharmonie das komplette Album – ergänzt um rare B-Seiten und Songs aus der Ära der frühen 2000er.
»Château Schrottgrenze« markierte damals den Wendepunkt für die Band: Vom Punk-Underground hin zu neuer Komplexität und Klarheit. Als Gitarrenpopband spielten sie subtil-melancholische Songs, sparsam arrangiert, mit introspektiven Texten, die abstrakter und reifer waren als alles, was die Band vorher veröffentlicht hatte.
Das letzte Album der Band »Das Universum ist nicht binär« markiert den Abschluss einer dreiteiligen Alben-Reihe, in der sich die Band und Frontsängerin Saskia Lavaux mit Queerness, Feminismus, kritischer Männlichkeit und Geschlechterrollen auseinandersetzt.
BESETZUNG
Schrottgrenze Band
Saskia Lavaux Gesang, Gitarre
Timo Sauer Gitarre
Hauke Röh Bassgitarre
Lars Watermann Schlagzeug
PROGRAMM
20 Jahre »Château Schrottgrenze«