Das Poiesis Quartet ist Gewinner des renommierten Banff International String Quartet Competition 2025. Das US-amerikanische Ensemble zählt zu den vielversprechendsten Streichquartetten seiner Generation. Seine programmatische Haltung trägt es schon im Namen: »Poiesis« heißt auf Altgriechisch sinngemäß »etwas hervorbringen, das zuvor nicht existierte« – und steht so für den Anspruch des Ensembles, das klassische Repertoire mit neuen Perspektiven zu verbinden.
Kulinarisches Angebot vor dem Konzert
Frisch gestärkt lässt sich das Konzert mit den jungen Nachwuchstalenten noch mehr genießen: Die Konzertgastronomie hat vor den Konzerten von 14:45–15:45 Uhr geöffnet und bietet Kaffee, Tee und Kuchen an. Bitte beachten Sie, dass der Weg vom Kleinen Saal zum Brahms-Foyer nicht barrierefrei ist und dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
In diesem Konzert spielt das Poiesis String Quartet das erste, rhythmisch geprägte Streichquartett »Calvary« (1956) von Coleridge-Taylor Perkinson, das klassische Quartettform mit Einflüssen afroamerikanischer Spiritual-Traditionen verbindet. Dem gegenüber steht das Streichquartett in F-Dur von Maurice Ravel – ein Meisterwerk des frühen 20. Jahrhunderts, das mit raffinierter Harmonik und schillernden Klangfarben fasziniert.
BESETZUNG
Poiesis Quartet Streichquartett
Sarah Ying Ma Violine
Max Ball Violine
Jasper de Boor Viola
Drew Dansby Violoncello
PROGRAMM
Coleridge-Taylor Perkinson
Streichquartett Nr. 1 »Calvary«
Maya Irizarry Lambright
forest of taldeni
Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur op. 35