Spätestens seit Wolfgang Amadeus Mozart ist klar: Salzburg ist Musikstadt. Das beweist auch das Javus Quartet, immerhin sind drei Mitglieder aus der Stadt an der Salzach. In ihrem Programm spannen die Musiker:innen einen Bogen von der Klassik bis in die Gegenwart und machen hörbar, wie sie das Streichquartett immer wieder neu erfinden.
Marie-Therese Schwöllinger, Alexandra Moser und Oscar Hagen spielen schon seit Kindheitstagen zusammen. 2016 gründeten sie mit Marvin Stark aus Halle das Javus Quartet. Die zehnjährige künstlerische Zusammenarbeit hört man – die vier können sich auf der Bühne blind vertrauen und haben schon zahlreiche Preise gewonnen.
Sie spielen sich einmal durch die Geschichte ihrer Gattung – da darf der »Vater des Streichquartetts« natürlich nicht fehlen: Joseph Haydn. Das G-Dur-Quartett op. 77/1 ist eines der letzten des Meisters, mit dem er nochmal seinem Spitznamen alle Ehre machte. Über romantische Quartette von Fanny Hensel und Hans Gál nähern sich die vier der Gegenwart. Das obligatorische Auftragswerk der Rising Stars hat das Javus Quartet beim Überflieger Oscar Jockel bestellt. Der junge Dirigent und Komponist ist wie das auftraggebende Javus Quartet ein Shootingstar seiner Generation.
BESETZUNG
Javus Quartett Streichquartett
Marie-Therese Schwöllinger Violine
Alexandra Moser Violine
Marvin Stark Viola
Oscar Hagen Violoncello
PROGRAMM
Oscar Jockel
Neues Werk
Joseph Haydn
Streichquartett G-Dur op. 77/1 »Komplimentierquartett«
- Pause -
Fanny Hensel
Streichquartett Es-Dur
Hans Gál
Streichquartett Nr. 1 f-Moll op. 16