Thelonious Monk, Fats Waller, Duke Ellington – wenn Jason Moran spielt, füllt sich der Saal mit den Legenden der Jazzgeschichte. Auf seinem neuesten Album »Jason Moran plays Duke Ellington« nähert sich Moran dem »Duke« vor allem als Pianisten. »Dukes Musik ist zu wichtig, um sie einfach nur zu spielen«, sagt der Pianist über den großen Duke Ellington. »Ich habe mich meine ganze Karriere lang mit ihm beschäftigt, um ihm gerecht zu werden.«
Schon 2024 spielte sich Moran gemeinsam mit der hr-Bigband und einem Duke-Ellington-Programm in die Herzen des Publikums. »Jazz zum darin Versinken«, schrieb das Hamburger Abendblatt begeistert. Nun führt er diesen Weg allein am Klavier fort und interpretiert Ellingtons Klassiker auf seine Art: In seiner Fassung der berühmten »Black and Tan Fantasy« steigert sich Moran beinahe in einen wahren Rausch und setzt zwischen die Originalmotive dunkel grollende Akzente.
»Das Klavier ist eine Maschine. Er hat einen Weg gefunden, dieser Maschine eine Seele zu geben und Geschichten über die Menschen zu erzählen, denen er begegnet ist.« Diese Geschichten führt der aus Houston stammende US-Amerikaner in jedem Konzert weiter. Er entdeckt in den bekannten Stücken immer neue Facetten und überführt sie in die Gegenwart: »Ich stelle mir Ellington gerne als jemanden vor, der stets in die Zukunft strebt.«
BESETZUNG
Jason Moran Klavier