Im Rausch der Farben
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr.1 G-Dur BWV 1007
Niklas Schmidt
Maurice Ravel (1875-1937)
Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett
Claude Debussy (1862-1918)
Prélude à l’après-midi d’un faune, arr. Fabrice Pierre für Flöte, Klarinette, Harfe, Streichquartett und Kontrabass
Álmos Tallós, Patrick Gallois, Michel Lethiec, Talich Quartett, Jens Bomhardt
Pause
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Ciaconna BWV 1004 „Reimagined“ für Saxophon und Klavier
Asya Fateyeva, Martin Zamorano
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Streichquintett Nr. 2 B-Dur op. 87
Matthias Lingenfelder, Jiyoon Lee, Hartmut Rohde, Anna-Kreetta Gribajcevic, Niklas Schmidt
„Im Rausch der Farben“ begreift Klang als Farbe, als Licht, als wandelnde Wahrnehmung. Johann Sebastian Bachs erste Cellosuite steht am Anfang wie ein Prisma, aus dem sich vielfältige Schattierungen entfalten. Maurice Ravel und Claude Debussy führen diese Idee in eine Klangsprache, die Atmosphäre und flüchtige Eindrücke in den Mittelpunkt rückt. Die „reimagined“ Ciaconna eröffnet nach der Pause einen neuen Blick auf das barocke Erbe, bevor Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquintett op. 87 die Dimensionen von Klarheit, Farbe und Bewegung zu einem vielschichtigen Klangbild verbindet