Auf einer Kubareise begegnete Hans Werner Henze 1969 die Geschichte der Selbstbefreiung eines versklavten Menschen. Diese Biografie fand Ausdruck in seinem komplexen Werk El Cimarrón, getragen von der Hoffnung, Kunst könne zur Veränderung der Welt beitragen. Regisseur Matthias Piro liest die Lebensgeschichten von Protagonist und Komponist aus heutiger Perspektive: Wie nutzen wir Historie zur Projektionsfläche für politische Utopien? Wie erinnern wir?