Nur wenige Wochen nach Eröffnung der Elbphilharmonie gab die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im März 2017 ihr allererstes Konzert im Großen Saal. Seitdem gehört das weltweit für seinen vitalen Klang gefeierte Orchester zu den beliebten Dauergästen des Hauses. Das liegt auch am sympathischen Chefdirigenten Paavo Järvi, der den Klangkörper seit mehr als zwei Jahrzehnten mit außergewöhnlichen Interpretationen zu Höchstleistungen antreibt.
Zu den absoluten Highlights dieser Zusammenarbeit zählt die Einspielung aller neun Sinfonien von Ludwig van Beethoven. Die Resonanz war überwältigend. Mit ihrem »Bremer Beethoven« räumte die Kammerphilharmonie unter anderem den Echo Klassik 2010 ab und wurde als erstes Orchester überhaupt mit dem Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. In der internationalen Fachpresse wurden die Aufnahmen gar zum »besten Beethoven aller Zeiten« erkoren. Mit der überschwänglichen Vierten Sinfonie gibt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen nun eine Kostprobe ihrer hervorragenden Beethoven-Interpretation.
Neben Beethoven beschäftigt sich das Orchester auch mit anderen Komponisten wie Joseph Haydn, Robert Schumann und Johannes Brahms. Bei einem Tschaikowsky-Projekt arbeitete der Klangkörper 2025 erstmals mit der südkoreanischen Geigerin Bomsori zusammen, die exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag steht. Das Konzert in Bremen wurde von der Lokalpresse als »Seelenspektakel« gepriesen. Diese Erfolgsgeschichte schreiben die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Bomsori nun fort – mit dem gewitzten Violinkonzert »in Re« (also D-Dur) von Igor Strawinsky.
BESETZUNG
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Orchester
Bomsori Violine
Paavo Järvi Dirigent
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre C-Dur op. 124 »Die Weihe des Hauses«
Igor Strawinsky
Concerto en Ré für Violine und Orchester
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60