Zum ersten Mal gastiert das renommierte Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Klaus Mäkelä in Hamburg. Der Finne gehört zu den Überfliegern der dirigierenden Zunft und ist regelmäßig als gern gesehener Gast in der Elbphilharmonie zu erleben.
Ein Anlass von besonderem Gewicht – und ein entsprechend hochkarätiges Programm: Zwei der bedeutendsten Sinfonien des Repertoires von Jean Sibelius und Dmitri Schostakowitsch bilden einen kontrastreichen Konzertabend, der nordische Klarheit und orchestrale Wucht vereint.
Mäkelä, gebürtiger Helsinkier und leidenschaftlicher Botschafter für die Musik seines Landsmanns Sibelius, eröffnet den Abend mit dessen Siebter Sinfonie – ein Werk, das ihn seit jeher begleitet und tief geprägt hat. Schostakowitschs Vierte Sinfonie setzt dieser nordischen Ruhe explosive Energie entgegen: Drängende Streicher, scharf einsetzende Bläser und kraftvolle Percussion weben ein dichtes Netz aus Dissonanzen, eruptiven Ausbrüchen und subtiler Ironie – die volle Dröhnung Orchestersound.
BESETZUNG
Chicago Symphony Orchestra Orchester
Klaus Mäkelä Dirigent
PROGRAMM
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105
- Pause -
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 43