Mark Lyndon
Wie wird man eigentlich ein echter Hamburger? Reichen Friesennerz, Fischbrötchen und die Fähigkeit, bei 12 Grad von „schönem Wetter“ zu sprechen? In „How to be a Hamburger“ nimmt Mark Lyndon sein Publikum mit auf eine urkomische Reise durch die Eigenheiten der Hansestadt. Mit britischem Charme und messerscharfer Beobachtungsgabe erklärt er, warum Hamburger nie übertreiben, Begeisterung grundsätzlich mit „Kann man machen“ ausdrücken und ein Gespräch manchmal schon nach zwei Worten beendet ist: „Moin.“ – „Jo.“
Man lernt an diesem Abend unter anderem, warum man in Hamburg niemals ungefragt die letzte Franzbrötchenhälfte nimmt, weshalb hanseatische Freundlichkeit oft wie leichte Unzufriedenheit klingt – und warum der Hamburger selbst bei Sturmflut und Dauerregen noch behauptet: „Ist ja nur ein bisschen windig.“ Der Abend wird musikalisch begleitet.
Und ganz britisch gehören auch Tee und Shepherd Pies zum Abend. Zwischen britischem Humor, norddeutschem Understatement und liebevoller Selbstironie entsteht so ein pointenreicher Abend für eingefleischte Hamburger ebenso wie für alle, die es vielleicht noch werden wollen.
Copyright: Fotografie: Bo Lahola, Herwig Lührs
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