1881 gegründet, gehört das Boston Symphony Orchestra zu den traditionsreichsten Klangkörpern der USA (nur die New York Philharmonic sind noch älter). Mit seinem langjährigen Chefdirigenten Andris Nelsons präsentiert es in der Elbphilharmonie zwei große Orchesterklassiker, bei denen der Klangkörper seine ganze Wucht entfalten kann.
Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie eröffnet den Abend mit dem berühmten »Schicksalsmotiv«: »Ta-ta-ta-taaa«. Kein anderer Komponist vermag es, in so wenig Tönen so viel Emotion auszudrücken und daraus eine so packende Sinfonie zu komponieren. Im Beethoven-Jahr zum 200. Todestag des Komponisten leitet Andris Nelsons in mehrern Konzerten alle Klavierkonzerte – mit Lang Lang als Solisten – und seine größten Sinfonien auf.
Für das Konzert im Großen Saal hat Nelsons sich zu Beethovens Schicksalsinfonie Strawinskys »Feuervogel« ausgesucht – ein monumentales Orchesterwerk, dessen Klangfarbenreichtum in der Akustik der Elbphilharmonie ideal zur Geltung kommt – vor allem bei einem Orchester wie dem aus Boston, das weltweit für seine Perfektion und Ausgewogenheit bekannt ist.
BESETZUNG
Boston Symphony Orchestra Orchester
Andris Nelsons Dirigent
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
- Pause -
Igor Strawinsky
L’oiseau de feu (Der Feuervogel)