15 Jahre ist es her, dass das Hamburger Publikum gemeinsam mit dem Belcea Quartet den kompletten Streichquartettzyklus von Ludwig van Beethoven erleben durfte. Anlässlich des Beethoven-Jahres 2027 hat das Ensemble nun erneut »Beethoven pur« im Gepäck und verspricht, dem Publikum im Kleinen Saal der Elbphilharmonie ein weiteres seiner »Konzerte für die Ewigkeit« (Hamburger Abendblatt) zum Geschenk zu machen.
Die nie nachlassende Faszination, die von Beethovens Musik ausgeht, trägt auch diesen Konzertabend. Ein kontrastreiches Panorama aus frühen und mittleren Quartetten präsentiert das Belcea Quartet: Im ersten Teil trifft der gelöste Liebreiz des op. 18/3 auf die atemlose Dramatik des extrem konzentrierten op. 95, bei dem der Beiname »Serioso« tönendes Programm ist.
Seriös geht es auch nach der Pause zu: In dem zu Beethovens Zeiten äußerst seltenen e-Moll zeigt das mittlere der drei »Rasumovsky«-Quartette die geballte Ausdruckskraft des reifen Beethoven zwischen wütendem Aufbegehren, philosophischer Sinnsuche und herzergreifenden Seelenbekenntnissen.
BESETZUNG
Belcea Quartet Streichquartett
Corina Belcea Violine
Suyeon Kang Violine
Krzysztof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Streichquartett D-Dur op. 18/3
Ludwig van Beethoven
Streichquartett f-Moll op. 95 »Quartetto serioso«
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Streichquartett e-Moll op. 59/2