»Als Musikerin bin ich ständig auf der Suche nach Schönheit. Welche Eigenschaften hat etwas Schönes?« Dieser Frage geht die Violinistin Ava Bahari seit einigen Jahren so erfolgreich nach, dass sie für die Saison 2026/27 zum Rising Star ernannt wurde.
Gemeinsam mit ihrem Klavierbegleiter Nathanaël Gouin spielt Bahari die berühmte Kreutzer-Sonate von Beethoven, die mit ihrem Umfang alle damaligen Konventionen sprengte. »Violinsonate in einem überaus konzertierenden Stil, fast wie in einem Konzert« – der Originaltitel verspricht keineswegs zu viel. Daneben interpretiert sie Strawinskys lockeres Divertimento, in dem er Tschaikowskys berühmte Nussknacker-Suite zum Ausgangspunkt nahm. Mit den zwei eleganten Romanzen der Schwedin Elfrida Andrée bedenkt Bahari zudem ihre Heimat sowie eine zu Unrecht vergessene Komponistin.
Ob große Orchesterkonzerte von Brahms, Sibelius und Schönberg oder intime Kammerkonzerte – Bahari brilliert in jeder Rolle. In kleinerer Besetzung musizierte sie bereits mit Größen wie Daniel Hope, Kirill Petrenko und Sheku Kanneh-Mason bei renommierten Festivals.
BESETZUNG
Ava Bahari Violine
Nathanaël Gouin Klavier
PROGRAMM
Igor Strawinsky
Divertimento
Elfrida Andrée
Zwei Romanzen für Violine und Klavier
Anders Hillborg
Neues Werk
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 47 »Kreutzer-Sonate«