Wie eng sie einander verbunden sind – künstlerisch wie persönlich –, wird vom ersten Ton an spürbar: Der renommierte Violinist Augustin Hadelich lädt zum Abschluss seiner Hamburg-Residenz zwei Herzenspartner auf die Bühne der Laeiszhalle: die Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und den Pianisten Martin Helmchen. Ein befreundetes Musikerpaar – und mit Hadelich ein Trio, das sich seit Jahren kennt, vertraut und musikalisch blind versteht. In wechselnden Besetzungen feiern sie die Kammermusik als das, was sie im Innersten ist: Gespräch, Abenteuer und lebendiger Austausch.
Das Programm spannt einen Bogen durch drei sehr unterschiedliche Klangwelten. In der A-Dur-Cellosonate von Ludwig van Beethoven begegnen sich Klavier und Violoncello auf Augenhöhe – mal zupackend und energiegeladen, mal gesanglich innig, stets durchzogen von jener inneren Spannung, die Beethoven so unverwechselbar macht. Mit dem Duo für Violine und Violoncello von Zoltán Kodály treten zwei Streichinstrumente in einen elektrisierenden, oft hochvirtuosen Dialog, in dem folkloristische Anklänge auf expressive Moderne treffen.
Den Schlusspunkt setzt das d-Moll-Klaviertrio von Robert Schumann: ein Werk voller leidenschaftlicher Dramatik, lyrischer Innigkeit und dichter kammermusikalischer Verflechtungen – Musik, die von der Genauigkeit und dem Vertrauen eines eingespielten Ensembles lebt.
BESETZUNG
Augustin Hadelich Violine
Marie-Elisabeth Hecker Violoncello
Martin Helmchen Klavier
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69
Zoltán Kodály
Duo für Violine und Violoncello op. 7
- Pause -
Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63