Zwei Naturereignisse inspirierten die beiden Komponisten des 2. Philharmonischen Konzertes zu mitreißenden klangmalerischen Schöpfungen: Das Rauschen der Niagarafälle legte 1893 den Grundstein zu Antonín Dvořáks singendem Violoncellokonzert h-Moll op. 104. Und in seiner spätromantischen „Alpensinfonie“ beschreibt Richard Strauss eine Bergwanderung von Sonnenaufgang bis Dämmerung als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben.