Elke Werner, Wachstechniken und Assamblage
Man spürt beim Betrachten der Werke unweigerlich, dass ihre Kunst von der Natur als Ruhepol und Inspirationsquelle lebt, dies zeigen insbesondere die Halbreliefs in Wachstechnik und Assemblagen. Die Vielseitigkeit in Werners Schaffen beruht insbesondere auf Fundstücken aus unserer reichhaltigen Natur, die immer wieder mit Überraschungen lockt und so kontinuierlich für neue Anreize und Ideenvielfalt sorgt. Indem die Künstlerin den natürlichen Prozess der Verwitterung unterbindet, geht sie eine Beziehung mit der Vergänglichkeit ein, verändert und unterbindet sie und erzeugt so Kunstwerke, die den Betrachtern neue Blickwinkel eröffnen und sie dazu einladen sich mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen
Carsten Koch, Fotografie
1942 geboren, in Hamburg-Blankenese aufgewachsen, fotografiert bewußt seit 1961.Hatte bereits eine Rolleiflex 6x6, viele Bilder aus dieser Zeit in SW sind Zeugen dieser Zeit.Die Jahre veränderten sein fotografischen Stil, er sucht unermüdlich nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Art des „Sehens“ist die individuellste Form seiner stimmungsvollen Aufnahmen.
Gudrun Probst, Objekte aus Ton und Glas
ist in Kamenz geboren. Seit1995 lebt sie in Kollmar. Schon über 30 Jahre sind ihre Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Ihr Arbeitsmaterial ist der Ton, und die Inspirationen für ihre Werke erhält sie durch die Fundstücke, die sie am Wegesrand findet. Ton hat seinen eigenen Charakter, sowie auch ein Treibholz, ein verrostetes Eisenteil, eine Glasscherbe ihr eigenes Wesen hat. So spürt sie den unterschiedlichen Materialien nach, lässt sie in einen Dialog treten, sich im Formenspiel ergänzen oder sich im Kräftespiel messen.