Wiener Philharmoniker / Andris Nelsons
Tatatataaa – die ersten vier Töne aus Ludwig van Beethovens Fünfter Sinfonie, auch »Schicksalssinfonie« genannt, sind die wohl bekanntesten Töne der Musikgeschichte. Die vier düsteren Orchesterschläge sind zu einer Art Chiffre für klassische Musik geworden. Mit einer regelrechten Sogwirkung ziehen sie das Publikum seit zweihundert Jahren in ein Werk hinein, das von Niederlage und Triumph erzählt, vom ewigen menschlichen Schicksalskampf, von Leid und Erlösung.
Wer könnte Beethovens Jahrtausend-Werk besser interpretieren als die Wiener Philharmoniker, eines der führenden Orchester weltweit und traditionsreicher Klangkörper aus Beethovens Heimatstadt? Das zur gleichen Zeit wie die berühmte Sinfonie entstandene Tripelkonzert ist allein durch seine gewagte Besetzung einzigartig. Ein Segen, dass der Klavierpart in den Händen von Rudolf Buchbinder liegt und ihm mit den Stimmführern der Wiener Philharmoniker vertraute Partner zur Seite stehen.
Mit dem lettischen Star-Dirigenten Andris Nelsons verbinden die Wiener Philharmoniker eine enge Zusammenarbeit. Gemeinsam spielen sie gerade für die Deutsche Grammophon alle neun Beethoven-Sinfonien ein.