Vadim Gluzman / Johannes Moser / Yevgeny Sudbin
Strahlende Violine, sinnliches Cello, dynamisches Klavier das Klaviertrio ist eine der schönsten Kombinationen in der Kammermusik. Drei Trio-Kompositionen der Romantik bilden nun einen Abend für Kenner und Genießer, vorgestellt von drei ausgezeichneten Solisten, die schon seit einigen Jahren zusammen musizieren.
Mit seiner Stradivari-Violine tritt Vadim Gluzman aus Israel auf, der bereits als Solist mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in der Elbphilharmonie bejubelt wurde. Der Cellist Johannes Moser aus Deutschland gewann 2002 den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und brachte Anfang 2017 seine Lesart der »Rokoko-Variationen« auf CD heraus. Als ebenso versierter Tschaikowsky-Interpret gilt der russische Pianist Yevgeny Sudbin.
Den Abend eröffnet Schuberts »Notturno«, ein geradezu magisches einzelnes Adagio. Das bewegte Klaviertrio von Babadjanian klingt hingegen wie ein Streifzug durch kaukasische Gebirgstäler; der Komponist greift darin die typischen harmonischen Wendungen der Volksmusik seiner armenischen Heimat auf. Den Abschluss bildet Tschaikowskys monumentales Klaviertrio, das er, von Trauer bewegt, dem verstorbenen Pianisten Nikolai Rubinstein widmete.