Franz Grabmayr (1927–2015) zählt zu den eigenwilligsten Positionen der österreichischen Nachkriegskunst. Unter dem Titel „Rhythmus und Tanz“ versammelt die kleine gegenwart eine konzentrierte Auswahl an Malerei und Aquarellen, die Grabmayrs radikale, zugleich hochsensible Bildsprache als Bewegungsereignis erfahrbar macht: ein Arbeiten zwischen Impuls und Kontrolle, zwischen körperlicher Geste, Materialwiderstand und poetischer Verdichtung.