Die Zwillinge Käthe und Wally Henschel waren ungewöhnlich begabte Schachspielerinnen. 1931 belegten sie für den HSK noch Platz eins und zwei bei den Groß-Hamburger Schachmeisterschaften, vor der männlichen Konkurrenz. Doch nach der Machtübergabe an die NSDAP 1933 mussten sie den Verein verlassen und schlossen sich einem jüdischen Sportklub an. 1938 flohen sie in die USA. Die Historikerin Frauke Steinhäuser stellt die Lebensgeschichten der beiden Schwestern vor, deren Großnichte wird auch an der Veranstaltung teilnehmen und von ihren Erinnerungen an beide erzählen. Am HSK-Klubheim erinnert eine Tafel an ehemalige jüdische Mitglieder des Vereins.
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