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Franz Liszt: Via Crucis – Les 14 stations de la croix

Kategorie: Musik

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junge kantorei st. georg, Jonas Hamann (Klavier)
Leitung: Martin Schneekloth

Keine klassische Passionsvertonung nach den Evangelientexten wird es in diesem Jahr geben: stattdessen wird als Musik zur Sterbestunde am Karfreitag, den 19. April um 16 Uhr die Via Crucis des Komponisten Franz Liszt (1811-1886) aufgeführt. Diese eindringliche Vertonung der vierzehn Stationen des Kreuzwegs gehören mit ihrer Entstehung im Jahr 1879 zu Liszts Spätwerk.
Kompositorisch stehen sich eine spannungsvolle, spätromantische Harmonik und archaisierende Wendungen, die an den gregorianischen Choral erinnern, gegenüber – immer in knappen musikalischen Formeln. Ebenso verknüpft Liszt sprachlich frühmittelalterliche lateinische Hymnen und Sequenzen mit lateinischen Evangelientexten und barocken Chorälen.  
Durch diese Synthese katholischer und evangelischer Kirchenmusiktradition schafft Liszt ein quasi „ökumenisches“ Werk, das in der Fassung für Chor und Klavier zu hören sein wird. Ausführende sind die junge kantorei st. georg und Jonas Hamann am Klavier unter der Leitung von Martin Schneekloth.

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