Dresdner Philharmonie / Dennis Russell Davies
Ein klassischer und brillanter Klang wie bei Mozart, volkstümliche Züge à la Schubert und Mahler: Weills Zweite Sinfonie ist ein oft unterschätztes Meisterstück, das lange von den Spielplänen verschwunden war. Sie bildet das Filetstück des Konzertes der Dresdner Philharmonie, die bei diesem Konzert von einem Spezialisten für Unkonventionelles geleitet wird: Dennis Russel Davies.
Unkonventionell ist zweifelsohne auch die Hommage an David Bowie, die von Minimal Music-Altmeister Glass geschaffen wurde. Gerade erst in Europa erstaufgeführt, ist sie nun schon in der Elbphilharmonie zu hören: eine groß besetzte Würdigung einer Pop-Ikone, die mit ihrem Album »Lodger« Musikgeschichte geschrieben hat.
»Dies ist eine fantastische Sinfonie. Sie fügt dem sinfonischen Denken eine neue Dimension hinzu, die die Musik des Albums von 1979 nur andeutet«, war sich die LA Times nach der Uraufführung sicher. Schwungvoll eingeläutet wird der Abend mit Tänzen aus dem Musical »On the Town« von Bernstein.
Spielstätteninformationen: Elbphilharmonie Hamburg / Großer Saal