»Es ist schwer in Worte zu fassen, wie toll die Chemie zwischen mir und diesem Orchester ist – eigentlich ist es Alchemie!«, sagt Alain Altinoglu als Chefdirigent über »sein« hr-Sinfonieorchester. Passenderweise haben sie sich ein magisch-übernatürliches Werk für ihren nächsten Elbphilharmonie-Besuch ausgesucht: Inspiriert von Goethes Drama schafft Berlioz in »La Damnation de Faust« eine Fundgrube der Vielfalt – zwischen Oper und Konzert, Chorsinfonie und Oratorium, reich an Nuancen und Extremen zwischen höllischen Tiefen und himmlischer Erlösung.
Hector Berlioz war auf der Suche nach einem Format, dass Sinfonie und Oper zu etwas noch größerem zusammenbringen konnte. Die vier Szenen mit Orchester, Chor und Solist:innen – hier besetzt mit Größen der internationalen Opernbühnen – erzählen als »dramatische Legende« vom gealterten Faust, der sich für Jugend und Liebe auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt.
Berlioz’ Musik ist äußerst bildhaft. Ganz ohne Kostüme und Kulisse erweckt er tanzende Fabelwesen zum Leben, lässt Faust seine Geliebte Marguerite anschmachten und schickt ihn am Ende mit einem rasanten Höllenritt in die Verdammnis.
BESETZUNG
hr-Sinfonieorchester Frankfurt Orchester
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Chor
Angela Brower Mezzosopran
Charles Castronovo Tenor
John Relyea Bassbariton
Adrien Fournaison Bass
Alain Altinoglu Dirigent
PROGRAMM
Hector Berlioz
La damnation de Faust
Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln